Die Götterwelt der Germanen
 
Die Götter der Alamannen waren die der nordischen Mythologie. Durch die kulturelle Vermischung und Nähe zu der römischen und griechischen Mythologie, bekamen einige Götter andere Namen und Attribute.

So wurden im süddeutschen Raum zum Beispiel Odin WOTAN, Tyr ZIU und Thor DONAR genannt. Ferner wurde Thor/Donar nicht mit seinem Thorshammer, sondern mit der Donarkeule dargestellt.

Die Glaubensrichtung an die Asen und Wanen, Walhalla, die neun Welten auf der Yggdrasill und all die Geister und Dämonen bewahrten sich lange und spiegeln sich in einigen Funden wieder. So sind Amulette in denen Wotan mit Hugin und Munin dargestellt wird, oder Donarkeulen, Sonnenscheiben und Irminsul - Anhänger sichere Zeichen dieser Glaubensrichtung. Ebenso Grabfunde aus der Frühzeit der Alamannen, wie der Totenbaum oder Baumsarg mit der doppelköpfigen Schlange auf dem Sargdeckel.

Meistens sind diese Amulette an den so genannten Amulettgehängen der alamannischen Frauen zu finden.
Im Laufe der Jahrhunderte ändern sich jedoch die Bestattungssitten und auch der Glaubenswechsel. So ist im Verlauf der Reihengräberfelder eine zunehmende Christianisierung zu beobachten, welche letztendlich in der Aufgabe der Reihengräberfelder und anschließender Bestattung in Kirchfriedhöfen, als auch in der Aufgabe der Grabbeigaben gipfelt.

Die germanischen Götter sind noch heute in unseren Wochentagen enthalten.
Wochentag
Germanische Bezeichung Weihetag

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Mondtag
Tiustag / Ziustag
Wodanstag
Donarstag
Frijatag
Laugtag
Sontag
Mond / Mani
Tyr / Ziu
Odin / Wotan
Thor / Donar
Frigg / Freyja
Loki / Lodur
Sonne / Sol